Thaiworld

Sprachschule & Lehrmittelverlag

Wortform & Satzbau.

Wörter & Wortschatz

Thai besteht ebenso aus unzähligen einsilbigen Wörtern, die meist chinesisch-stämmiger Herkunft sind, wie auch aus etlichen vielsilbigen Wörtern, welche vorwiegend den indischen Sprachen entstammen.

Typischerweise decken die einsilbigen Wörter grosse Bereiche des gewöhnlichen Alltagsvokabulars ab: Viele der Wörter für Personen (z.B. du: khun; wir: rau), Tiere (Fisch: plaa; Vogel: nok), Gebrauchsgegenstände (Tisch: to; Teller: dschaan), Alltagsaktivitäten (gehen: pai; kaufen: süü) oder Eigenschaften (gut: dii; schön: suuai) sind einsilbig.

Die vielsilbigen Wörter dominieren oft tiefgründigere Themenbereiche der Religion, Philosophie, Kosmologie, Wissenschaft, Verwaltung oder Kunst. Damit ist nicht gesagt, dass diese nur der gehobeneren Sprache vorbehalten sind: Wörter wie phuttasaasanaa (Buddhismus), phrüsadschigaayon (November) oder mahaawithayaalai (Universität) gehören selbstverständlich auch zum Alltagswortschatz.

Sprachen und Kulturen sind keine starren Gebilde, sie befinden sich im ständigen Wandel. So wurden immer wieder auch Wörter anderer Sprachen ins Thailändische aufgenommen, die heute kaum mehr wegzudenken sind: Ausdrücke wie aitim (ice-cream), sapaagetti (Spaghetti), diinöö (dinner), tschøpping (shopping), sentöö (center) oder intöönet (internet) sind längst feste Bestandteile des Alltagsvokabulars.

Und nicht zuletzt setzen sich immer wieder neue, thai-eigene Slang-Ausdrücke durch, welche das Lernen der Thai-Sprache zu einer dynamischen, abwechslungsreichen und oft verspielten Angelegenheit machen.

Wortform & Satzbau

Die Thai-Sprache ist eine isolierende Sprache.

Dies bedeutet, dass jedes einzelne Wort seine Form nie ändert. Thai kennt also keine Konjugations-, Zeitsetzungs-, Deklinations-, oder Plural-Formen wie die deutsche Sprache.

Diese Tatsache erleichtert Deutschsprachigen das Erlernen der Thai-Sprache enorm – wir brauchen uns nicht mit komplizierten Wortformen und -endungen herumzuschlagen. Achten Sie in den folgenden Beispielen auf die sich im Deutschen ändernden Wortformen, die in der Thai-Sprache immer gleich bleiben, sowie auf den immer identischen Satzbau: